Archivierter Artikel vom 30.03.2022, 19:17 Uhr
Borod

Gerissene Schafe in Borod – war es ein Wolf? Ergebnis der DNA-Analyse steht fest

Laut DNA-Analyse hat ein Wolf die beiden Schafe gerissen, die am 10. März tot in der Gemarkung Borod aufgefunden worden waren. Das hat das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf an der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft jetzt mitgeteilt.

Das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Kluwo) hat einen weiteren Nutztierriss durch den Wolf im Westerwald bestätigt.
Das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Kluwo) hat einen weiteren Nutztierriss durch den Wolf im Westerwald bestätigt.
Foto: picture alliance/dpa

Die weitere Analyse ergab die Beteiligung des Wolfsrüden GW1896m aus dem Leuscheider Rudel, dem bereits zahlreiche Nutztierrisse zugeordnet wurden. Die DNA-Proben aus Borod wurden vom Senckenberg-Institut ausgewertet. Neben den beiden Schafen wurden in diesem Jahr bereits neun weitere Nutztierrisse durch Wölfe im Westerwald registriert, bei denen 15 Schafe, drei Ziegen und ein Stück Damwild getötet wurden.