Archivierter Artikel vom 22.07.2020, 18:09 Uhr

Frühere Nachweise für Wölfin

Anfang April 2019 teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit, dass das Senckenberglabor für Wildtiergenetik durch die Analyse einer genetischen Probe zum wiederholten Mal einen Wolfsnachweis am Stegskopf bestätigt habe. Es konnte erneut die junge Wölfin ermittelt werden, die bereits im Sommer 2018 am Stegskopf nachgewiesen wurde und aus dem Rudel „Göhrde“ in Niedersachsen stammt. Aufgrund des weiteren DNA-Nachweises, der eine inzwischen mindestens sechsmonatige Anwesenheit der Wölfin im gleichen Bezugsraum zeigt, könne nun auch wissenschaftlich von einem Wolfsterritorium am Stegskopf ausgegangen werden, wurde damals vom Umweltministerium verdeutlicht.

Es könne vermutet werden, dass auch die Bilder aus dem Frühjahr 2018 sowie der Fotonachweis vom Dezember 2018 von der Wölfin aus dem Rudel „Göhrde“ stammen.