Archivierter Artikel vom 01.08.2021, 11:59 Uhr
Kreis Altenkirchen

E-Ladesäulen: Firmen im AK-Land winkt Förderung

Man sieht sie immer mehr, die Kennzeichen mit einem „E“ am Ende, die darauf hinweisen, dass das Fahrzeug entweder teil- oder vollelektrisch unterwegs ist. Aufgrund der Förderbedingungen für Kauf oder Leasing von Elektrofahrzeugen ist in den vergangenen Monaten die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen stark gestiegen. In der Konsequenz bedeutet dies, dass zukünftig der Bedarf an Lademöglichkeiten steigen wird.

Der Bund fördert auch den Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Autos. Darauf weist die Wirtschaftsförderung hin.
Der Bund fördert auch den Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Autos. Darauf weist die Wirtschaftsförderung hin.
Foto: Kreisverwaltung/pixabay

„Gerade das Laden am Arbeitsplatz wird an Bedeutung zunehmen“, ist sich Lars Kober sicher. „Das Fahrzeug kann morgens abgestellt und tagsüber geladen werden“, so der Leiter der Wirtschaftsförderung im Kreis Altenkirchen in seiner Presseinfo. Unternehmen, die aktuell mit dem Gedanken spielen, das Thema anzugehen, empfiehlt er, sich das aktuelle Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ anzuschauen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen sowie Gebietskörperschaften. Die Förderquote kann bis zu 80 Prozent betragen. Förderfähig sind die Kosten für den Kauf, die Errichtung und die Anbindung einer Ladestation, einschließlich der Kosten des Netzanschlusses, der häufig einen großen Anteil ausmacht.

Die geförderten Ladestationen müssen öffentlich sein. Ist der Parkplatz nicht rund um die Uhr erreichbar, reduziert sich die Förderhöhe. Unternehmen müssen die Ladestationen mindestens sechs Jahre betreiben. Ein besonders wichtiges Kriterium ist, dass die Ladestation nur mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden darf. Da die Fördermittel nach dem zeitlichen Eingang der Anträge vergeben werden – und Anträge nur noch bis zum 31. Dezember gestellt werden können, empfiehlt die Wirtschaftsförderung, nicht lange zu warten.

Allerdings sei laut Bundesverkehrsministerium schon ein weiteres Förderprogramm für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur mit einem Fördervolumen von 350 Millionen Euro „in der Pipeline“, das voraussichtlich im August oder September in Kraft trete. „Es lohnt sich in jedem Falle, die Augen offen zu halten“, so Kober.

Infos:Energieagentur Rheinland-Pfalz in Mainz, Tel. 06131/ 48.018 45, E-Mail an peter.goetting@energieagentur.rlp.de