Archivierter Artikel vom 13.08.2018, 10:52 Uhr
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Kreis Altenkirchen

Ein pflegender Angehöriger berichtet: Ablehnungsbescheide rauben Kraft und Zeit [Teil 3]

Wenn der Arzt die Fahrt mit einem Rollstuhltaxi verordnet, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass die Krankenkasse die Kosten dafür übernimmt. Das jedenfalls dachte sich auch Paul Müller. Dessen Frau Clara (Namen von der Redaktion geändert) musste nämlich zu dem Hersteller ihrer Beinprothese, da diese nicht mehr richtig saß. „Der Prothesenhersteller hatte anfangs auch Hausbesuche abgestattet. Für eine erneute Prothesenanpassung war aber nun eine Fahrt nach Koblenz zu ihm in die Werksatt unausweichlich“, erinnert sich Müller.

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