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Derschen

Der Blick in „dunkle“ Zeiten: Seit 100 Jahren gibt’s in Derschen Strom

Wer nachts mal durch unbeleuchtete Gassen spaziert ist, der weiß, dass man sich nur sehr vorsichtig vortasten sollte – um sich nicht die Haxen zu brechen. Und vielleicht wird man bei diesem stockfinsteren Nachtspaziergang auch ein stückweit von Angst begleitet ... Was für uns heutzutage eine absolute Ausnahmesituation darstellt, das war vor ein paar Dekaden für Nachtschwärmer gang und gäbe: Wenn der Mond einem in stromlosen Zeiten nicht hold gesonnen war, musste man in solchen Fällen auf Kerzen oder Fackeln zurückgreifen.

Von Johannes Mario Löhr
Lesezeit: 3 Minuten
Archivierter Artikel vom 15.11.2021, 16:30 Uhr