Archivierter Artikel vom 08.04.2020, 12:00 Uhr
Daaden

Daadener Hausarzt fühlt sich von der Stadt im Stich gelassen

Wie wichtig eine gute medizinische Versorgung ist, das wird gerade dieser Tage sehr deutlich. Dabei hat der Kampf gegen den Ärztemangel in der Region bekanntlich bereits lange vor der Corona-Krise begonnen: In Daaden wird, um niederlassungswillige Mediziner anzulocken, seit einem Jahr sogar eine Förderung von bis zu 100.000 Euro gewährt. Klingt gut, doch ein in Daaden lebender Hausarzt, der dort auch viele Jahre praktizierte, gießt nun ordentlich Wasser in den Wein. Dr. Thomas Urbach übt scharfe Kritik an der Stadt: „Wie man hier mit ortsansässigen Ärzten umgeht“, schimpft er, „ist ein Unding.“

Daniel Weber Lesezeit: 5 Minuten
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