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Kirchen

Bürgermeisterwahl in der VG Kirchen: Für Maik Köhler sind Menschen wichtiger als Parteien

Von Peter Seel
Maik Köhler: Der Mudersbacher will zusätzlich zu seinem Amt als Ortsbürgermeister auch Chef der Verbandsgemeinde Kirchen werden.  Foto: Peter Seel
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Maik Köhler: Der Mudersbacher will zusätzlich zu seinem Amt als Ortsbürgermeister auch Chef der Verbandsgemeinde Kirchen werden. Foto: Peter Seel
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Obwohl er CDU-Mitglied ist, tritt er nicht in erster Linie als Kandidat der CDU Kirchen an. In seinem Wahlkampfprogramm sucht man den Schriftzug der Union vergebens, und auch auf seiner Internetseite steht nur „MK“ statt CDU. Es sei nicht der Parteimann Maik Köhler, der am 24. September Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen werden und auf den Stuhl von Amtsinhaber Jens Stötzel will – sondern der Mensch und heimatverbundene Politiker, sagt der 40-Jährige. Das nimmt man ihm auch ab. Am Freitag hat der Mudersbacher Ortsbürgermeister – verheiratet, zwei Töchter, Hauptberuf: Polizeioberkommissar in Herborn – sein Programm für die VG Kirchen vorgestellt.

Begleitet wurde er von seinem Wahlkampfmanager Thilo Kipping. Indem jegliche CDU-Prominenz fehlte, trat auch hier die Partei bewusst hinter den Menschen zurück. Er wolle zuerst ein Bürgermeister für die Menschen der VG sein, sagt Köhler, ihr Parteibuch spiele für ihn keine Rolle. Falls er die Wahl gewinne, werde er im ...