Archivierter Artikel vom 10.03.2021, 22:00 Uhr
Gebhardshain

Besuch bei Senioba in Gebhardshain: Häusliche Betreuung rund um die Uhr

Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach besuchte jetzt die Pflegevermittlung Senioba in Gebhardshain. Im neu eingerichteten Regionalbüro für die Gebiete Westerwald und Siegen in der Bahnhofstraße 22 steht Anja Boger montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr für unverbindliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

MdL Michael Wäschenbach informierte sich bei Senioba-Standortleiterin Anja Boger in Gebhardshain über das Thema Vermittlung von Betreuungskräften für die häusliche Pflege.  Foto: CDU
MdL Michael Wäschenbach informierte sich bei Senioba-Standortleiterin Anja Boger in Gebhardshain über das Thema Vermittlung von Betreuungskräften für die häusliche Pflege.
Foto: CDU

Viele Familien kommen irgendwann in die Situation, über die Pflege eines Angehörigen entscheiden zu müssen. Dies ist für sie meist emotional sehr belastend, gerade dann, wenn sie sich persönlich nicht um die Pflege und den Haushalt des Angehörigen kümmern zu können, sei es aufgrund von Berufstätigkeit oder möglicherweise auch räumlicher Distanz. Viele sehen dann im Umzug in ein Pflegeheim die einzige Lösung. Doch es geht auch anders.

Gerade in Corona-Zeiten gerieten pflegende Angehörige oft in schwierige Situationen, berichtet Wäschenbach, der pflegepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist. Kurzzeit- und Tagespflegeplätze stünden nur begrenzt zur Verfügung. Damit bestehe dringender Bedarf in der häuslichen Pflege. Die Gewinnung osteuropäischer Pflegekräfte sei nicht zuletzt durch die Reisebeschränkungen nicht einfach.

Bei Senioba wird für jeden Einzelfall in Abstimmung mit den Familien eine passende Pflegekraft ausgewählt, um häusliche Rund-um-die-Uhr-Betreuung für ältere und auch jüngere Bedürftige zu sichern. Wäschenbach sieht darin eine Bereicherung für die Region: „Das 24-Stunden-Betreuungsangebot von Frau Boger ergänzt die Angebote der stationären Pflegeheime, der Sozialstationen, der Tagespflegen und der ambulanten Pflegedienste. Wir benötigen dieses Netzwerk und auch die Unterstützung der Pflegestützpunkte, um den pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen Sicherheit und Entlastung anzubieten.“