Archivierter Artikel vom 26.12.2020, 07:00 Uhr
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Fensdorf

Besticht durch Fülle und technische Raffinessen: Warum Wilhelm Ketzers Krippe etwas besonderes ist

Der junge Musikant mit dem Akkordeon hat auf der Holzbank Platz genommen, rückt sein Instrument zurecht, und es erklingt „Alle Jahre wieder“. Im heiligen Stall lauscht der Engelschor andächtig der Melodie, und aus der nahen Herberge steigt heller Rauch empor. Aus der Schmiede dringen helle Ambossschläge nach draußen. Der Hufschmied muss dringend ein Pferd beschlagen. Währenddessen huscht sein Helfer auf das alte Plumpsklo. Voller technischer Finessen würzt der Fensdorfer Krippenbauer Wilhelm Ketzer (72) seine Westerwälder Dorfkrippe. Es gibt viel zu entdecken.

Von Markus Döring Lesezeit: 3 Minuten