Archivierter Artikel vom 04.08.2020, 14:00 Uhr
Altenkirchen/Flammersfeld

Amtsgericht Altenkirchen verhängt Geldstrafe: Betrugsopfer als Kunden zurückgewonnen

3600 Euro Geldstrafe wegen Betrug und Urkundenfälschung: So lautet das Urteil, dass Richter Volker Kindler gestern am Amtsgericht Altenkirchen gegen einen Angeklagten aus der früheren Verbandsgemeinde Flammersfeld verhangen hat. Der Familienvater gab gleich zu Verhandlungsbeginn zu, dass er seinen früheren Arbeitgeber, ein Bauunternehmen aus dem Raum Koblenz, beziehungsweise einen Kunden desselben mithilfe einer manipulierten Rechnung über eine Materiallieferung betrogen hat. Dazu gab er als Zahlungsempfängerin seine Frau an, über deren Konto er verfügen konnte und behielt das eingegangene Geld für sich, statt es an seinen Arbeitgeber weiterzuleiten – es sollte das Startkapital für den Schritt in die Selbstständigkeit sein, wie er selbst vor Gericht zu seinem Motiv sagte.

Michael Fenstermacher Lesezeit: 2 Minuten
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