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Kirchen

Abstrich im Auto: So funktionieren Corona-Tests in Kirchen

Von Claudia Geimer
Bis auf Weiteres ist das untere Parkdeck in der Lindenstraße in Kirchen für die Öffentlichkeit gesperrt.
Bis auf Weiteres ist das untere Parkdeck in der Lindenstraße in Kirchen für die Öffentlichkeit gesperrt. Foto: Markus Döring

Abstrich im Auto: Die zweite Fieberambulanz im Kreis Altenkirchen hat am Freitag in der Lindenstraße in Kirchen ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist als eine Art „Drive-in“ konzipiert: Der Besucher fährt mit seinem Auto auf den unteren Parkplatz des Parkdecks. Dort wird er von freiwilligen Helfern der Verbandsgemeindefeuerwehr Kirchen in Empfang genommen und eingewiesen. Anhand eines Merkblatts können die Besucher angeben, über welche Symptome sie klagen. Anschließend klärt ein Mediziner in einem Gespräch ab, ob ein Test auf das Coronavirus sinnvoll erscheint oder nicht. Sollte der Arzt zu der Überzeugung gelangen, dass ein Test angebracht ist, fährt der Besucher ins untere Parkdeck. Dort warten an zwei Stationen freiwillige Helfer, Studenten der Medizin, um einen Abstrich zu nehmen und Fieber zu messen. Bei der gesamten Prozedur bleibt der Fahrer im Auto sitzen. Der „Spuk“ dauert nur wenige Minuten.

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Diese Fieberambulanzen wie in Kirchen und Altenkirchen dürfen nur Bürger aufsuchen, die in den vergangenen 14 Tagen mit einem bestätigt infizierten Corona-Patienten direkten Kontakt hatten oder sich in diesem Zeitraum in einem Risikogebiet aufgehalten haben und eindeutige Symptome aufweisen. Zu diesen Symptomen gehören Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, ...