Archivierter Artikel vom 24.06.2021, 11:00 Uhr
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Koblenz/Wissen

28-Jähriger aus Wissen angeklagt: Musste Baby sterben, weil der Vater keine Geduld hatte?

Es ist ein Fall, der betroffen macht: Ein 28-jähriger Mann aus Wissen soll Anfang Dezember seine erst einen Monat alte Tochter zunächst so sehr geschüttelt haben, dass der Säugling dabei subdurale Blutungen erlitten und sich erbrochen hat. Wenige Tage später – so steht es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft – habe er den winzigen Körper erneut heftig geschüttelt. Die schwerwiegenden Verletzungen, die das Baby dabei erlitten hat, führten einen Monat später zu dessen Tod. Die Mutter des Kindes soll bei den Taten jeweils nicht anwesend gewesen sein. Jetzt wird der Fall vor dem Schwurgericht des Koblenzer Landgerichts verhandelt.

Von Ricarda Helm Lesezeit: 3 Minuten