Archivierter Artikel vom 18.02.2021, 23:10 Uhr
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Westerwald

20 Jahre Westerwälder Literaturtage: Hochkarätiges aus der Welt der Bücher und Worte

„Wie alles begann: Seit der Gründung der Zukunftsschmiede mit ihrem Arbeitskreis Kultur war Wissen in Aufbruchstimmung. Und so fiel auch Hanns-Josef Ortheils Idee, einen literarischen Abend mit Westerwälder Autorinnen und Autoren zu veranstalten, auf fruchtbaren Boden. Im neu gestalteten Saal der Arche Noah in Elkhausen, der 80 bis 100 Personen Platz bieten würde, sollte er stattfinden. Es kamen über 300, was den Veranstaltern eine logistische Meisterleistung abverlangte. Flugs wurde die Gaststätte bestuhlt und die Lesungen ,gedoppelt'. Und der Geheime Küchenchor hastete zwischen den Beiträgen unverdrossen über den Hof. Die vier Gäste, Annegret Held, Heiner Feldhoff, Klaus-Peter Wolf und Hanns-Josef Ortheil, sollten später das Festival noch vielfach bereichern.“ Mit diesen Sätzen leitet Maria Bastian-Erll, seit vielen Jahren Programmleiterin der Westerwälder Literaturtage, ihre Retrospektive im 2021er-Programmheft ein – und besser kann man nicht beschreiben, welcher nachhaltige Impuls von dem damaligen Sommerabend im August 2001 ausging.

Von Elmar Hering Lesezeit: 7 Minuten