Archivierter Artikel vom 11.05.2018, 14:07 Uhr
Nürburgring

Unglück bei 24-Stundenrennen: 40-Jähriger ist an der Nordschleife erstickt

Das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring hat noch nicht begonnen, da wird die Großveranstaltung schon von einem tödlichen Unglück überschattet.

Foto: dpa

Wie die Polizei mitteilt, ist ein 40-jähriger Mann aus NRW in der Nacht zum Freitag im Bereich Pflanzgarten gestorben. Er ist am Freitagmorgen gegen 9 Uhr tot in seinem Auto aufgefunden worden. Die Polizei vermutet, dass er in seinem Auto einen Gasbrenner oder -heizer mit offener Flamme betrieben hat und erstickt ist. Retter versuchten noch, den Mann zu reanimieren – doch leider ohne Erfolg.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut daraufhin, dass das Betreiben von Gas oder anderen mit offenem Feuer betriebenen Heizgeräten in Fahrzeugen oder in Zelten, die nur im Freien verwendet werden dürfen, fatale Folgen haben kann. Die Gefahr zu ersticken sei extrem hoch.

Auch im Vorjahr war es zu einem tragischen Unglück im Rahmen des 24-Stundenrennens gekommen. Damals war ein 37-jähriger Sportwart leblos in seinem Zelt gefunden worden. jl