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Kreis Ahrweiler

Sprudelnde Steuern: Kreisetat gibt Gemeinden mehr Finanzspielraum

Von Uli Adams
214 Millionen Euro stehen der Kreisverwaltung im kommenden Jahr zur Verfügung.  Foto: Uli Adams
214 Millionen Euro stehen der Kreisverwaltung im kommenden Jahr zur Verfügung. Foto: Uli Adams

Erstmals seit 30 Jahren senkt der Kreis die Umlage, die Städte und Gemeinden an ihn abführen müssen. Den Kommen bleibt mehr Geld.

Lesezeit: 3 Minuten
„Das ist der beste Haushalt seit Jahrzehnten.“ So überschwänglich lobte Landrat Jürgen Pföhler den Haushalt 2019 in der Kreistagssitzung am Freitag. Rund 214 Millionen Euro ist der Etatentwurf der Verwaltung schwer, und ein Ergebnis von „sparsamem Wirtschaften, steigenden Zuschüssen von Bund und Land und einer sehr guten Konjunktur“, so der ...
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Was ist eigentlich die Kreisumlage?

Wenn die Wirtschaft brummt und die Kommunen von kräftigen Gewerbesteuereinnahmen profitieren, freut sich auch der Kreis. Denn der verdient über die Umlage an der Gewerbesteuer mit, die die Städte und Gemeinden an ihn abführen müssen.Die Umlage ist über Prozentpunkte festgelegt – egal wie hoch die Einnahmen der Kommunen sind. Weil die Hochkonjunktur seit Jahren immer neue Rekordeinnahmen beschert,hat auch der Kreis stets höhere Einnahmen erzielt.

Nur den Prozentsatz der Umlage hat er nicht gesenkt. Das macht er jetzt, wie der Landrat in der Sitzung des Kreises erklärte, seit 30 Jahren zum ersten Mal.
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