Archivierter Artikel vom 08.09.2017, 14:49 Uhr
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Remagen

Sensation: Archäologen finden Mordopfer in Remagen

War es ein kaltblütiger Mord? Und warum wurde die Leiche zerstückelt? Die Archäologen haben bei der Ausgrabung in der Remagener Innenstadt menschliche Knochen aus der Römerzeit gefunden. „Das ist absolut ungewöhnlich, denn die Römer haben ihre Toten immer außerhalb der Siedlungen bestattet“, erklärt Peter Henrich, Leiter der Außenstelle Koblenz der Landesarchäologie. Außerdem handelt es sich bei den Knochen lediglich um die Reste von Beinen und Füßen. Wollte also vor knapp 2000 Jahren jemand die Leichenteile unauffällig verschwinden lassen? „Gut möglich“, gibt Henrich diesem möglicherweise historischen Kriminalfall Raum für Spekulation.

Von Christian Koniecki Lesezeit: 3 Minuten