Archivierter Artikel vom 01.10.2020, 06:00 Uhr
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Kreis Ahrweiler

Schweinepest: Warum Jäger gefordert sind

Das Erste, was Ralf Schmidt sagt, ist: „Wir Jäger haben unsere Hausaufgaben gemacht.“ Und die aktuellen Abschusszahlen geben dem Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Ahrweiler recht: Etwa mehr als 5000 Wildschweine haben die Kreis-Jäger im Jagdjahr 2019/2020 erlegt. Es ist die zweithöchste Zahl nach der Rekordstrecke von rund 6000 Stück in der Saison 2018/2019. Damit kommen die Jäger der vielfach gestellten Forderung nach, man möge das Schwarzwild stärker bejagen, um so der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vorzubeugen. In manchen Revieren sorgt das schon für ungewöhnlich wenig Sichtungen von Wildschweinen.

Von Celina de Cuveland Lesezeit: 3 Minuten