Bad Neuenahr-Ahrweiler

Leitung dank der Hilfe aus Meckenheim gebaut: Wasserversorgung für Lohrsdorf ist gesichert

Durch die Flutkatastrophe sind auch zahlreiche Schäden im weitverzweigten Trinkwasserverteilnetz der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler entstanden. Eine Leitung ist nun wieder hergestellt.

Das Team um Wassermeister Hans-Dieter Becker freute sich über eine geglückte Inbetriebnahme der neuen Verbindungsleitung.
Das Team um Wassermeister Hans-Dieter Becker freute sich über eine geglückte Inbetriebnahme der neuen Verbindungsleitung.
Foto: Stadtverwaltung

Von den zur Trinkwasserversorgung wichtigen acht Ahrquerungen sind durch die Flut sechs irreparabel zerstört. In den nachfolgenden Tagen ist es dem städtischen Wasserwerk unter Mithilfe von Partnerwasserwerken zügig gelungen, die Wasserversorgung in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sukzessive zu stabilisieren und in Teilschritten für einen geregelten Notbetrieb wiederherzustellen.

Aufgrund der vollständigen Zerstörung der Ahrquerung zwischen den Stadtteilen Heimersheim und Lohrsdorf, musste Lohrsdorf in den Tagen nach dem 15. Juli über eine sogenannte fliegende Schlauchleitung mit mobiler Wasseraufbereitungsanlage vom Stadtteil Heppingen aus versorgt werden. Schon Anfang August konnte dann der Baubeginn für eine neue stationäre und etwa 1700 Meter lange Wasserverbindungsleitung nach Lohrsdorf erfolgen – aber nur, weil die Stadt Meckenheim einen passenden Bauauftrag von sich komplett an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler abgetreten hatte.

Die Baukosten betragen rund 430.000 Euro. „Nach nur einmonatiger Bauzeit stellt diese neue Transportleitung einen wichtigen Baustein für eine nun wieder dauerhafte Trinkwasserversorgung im Osten der Stadt dar“, lobte der Erste Beigeordnete Peter Diewald bei der Inbetriebnahme alle Projektbeteiligten.

Bürgermeister Guido Orthen schloss sich dem Dank an und betonte ausdrücklich, „dass insbesondere durch die enorme interkommunale Hilfsbereitschaft mit den Partnerkommunen und Wasserwerken die ersten Schritte zum Wiederaufbau der städtischen Infrastruktur eingeleitet werden konnten.“