Lantershofen

Drei Tage Ausnahmezustand: Lantershofen feiert mit Tradition Kirmes

Von Horst Bach
Die Bürger säumten die Lantershofener Straßen, als die Parade vorbeizog.
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Die Bürger säumten die Lantershofener Straßen, als die Parade vorbeizog. Foto: Ramona Bach

Sichtbarer Beweis für lebendiges Brauchtum vereint Lantershofen seit weit mehr als 90 Jahren zu einem großen Event: die Lambertuskirmes mit einem festgeschriebenen Protokoll. Zum Auftakt der Kirmesfeierlichkeiten herrschte sodann drei Tage lang der Ausnahmezustand.

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Hoch offiziell wurde es im Dorf mit dem Festhochamt am Sonntag in der Kirche. Mehr inoffiziell war‘s schon am Abend zuvor im Winzerverein mächtig rundgegangen, und auch das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft zog durch Lantershofen Dorf, um dem neuen Schützenkönig Jan Sommer musikalisch zu ehren.

Nach der kirchlichen Eröffnung des Patronatsfestes mit Hochamt, zelebrierte die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft das weltliche Leben auf den Straßen von Lantershofen. Die Junggesellenschützen marschierten gekonnt und sehenswert im Stechschritt vor den Majestäten Jan Sommer, 86. Schützenkönig der Gesellschaft, dem Silberjubilar Karl-Heinz Schweinheim, 62. Schützenkönig, und Heinz Bach, 50. Jubiläum, 37. Schützenkönig. Das große Fähndel wurde von Schwenkfähnrich Felix Wistubar geschwenkt, Fanfarenbläser traten an, und ein Platzkonzert begeisterte die zur Parade aufmarschierten Zuschauer am Straßenrand. Anschließen ging’s zum Ausklang des Sonntags in den Saal des Winzervereins.