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Kreis Ahrweiler

Die Kritik an Landrätin Weigand lässt nicht nach: Eine Analyse unseres Redaktionsleiters Michael Stoll

Cornelia Weigand: Die Kritik an ihrer Amtsführung als Landrätin und noch vor einem Jahr als Bürgermeisterin in der VG Altenahr hält an. Foto: Vollrath
Cornelia Weigand: Die Kritik an ihrer Amtsführung als Landrätin und noch vor einem Jahr als Bürgermeisterin in der VG Altenahr hält an. Foto: Vollrath
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Landrätin Cornelia Weigand wirkt angesichts massiver Kritik in diesen Tagen wie eine Getriebene. Oder ist es eigentlich anders herum: Lässt sie die Dinge allzu sehr treiben? Die Vorwürfe sind frappierend, etwa wenn die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen von CDU, SPD und FDP Weigand attestieren, der Kreisspitze fehle „die klare Führung und Organisation“. Und jetzt auch noch eine Rechnungsforderung des DRK über mehr als 6 Millionen Euro, die seit Monaten vom Kreis nicht bezahlt wird.

„Für die Koordination braucht es einen Verantwortlichen“ Zunächst standen die Vorhaltungen der Fraktionsvorsitzenden im Raum, dass die Landrätin nicht ausreichend, nicht zeitlich oder gar nicht kommunizieren würde. Hinweise darauf gibt es aber nicht nur aus dem Kreisparlament, sondern allerorten: Meist hinter vorgehaltener Hand schildern Vertreter von Vereinen, Initiativen, Einrichtungen, Ortsbürgermeister und ...