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Marienthal

Die geheime Rüstungsschmiede in den Eisenbahntunnels

Von JochenTarrach
So sah es oberhalb von Marienthal 1944 aus: Blick auf das Westportal des Kuxbergtunnels mit Baracken und einem Wachturm der KZ-Außenstelle „Rebstock“. Hier ist die neue Gedenkstätte lokalisiert. Gedenktafel an einer Weinbergsmauer zwischen Dernau und Rech.Im n den Tunnels wurde auch von Zivilisten die Startanlage der V2 und weitere Ausrüstung montiert.  Repros: Tarrach
So sah es oberhalb von Marienthal 1944 aus: Blick auf das Westportal des Kuxbergtunnels mit Baracken und einem Wachturm der KZ-Außenstelle „Rebstock“. Hier ist die neue Gedenkstätte lokalisiert. Gedenktafel an einer Weinbergsmauer zwischen Dernau und Rech.Im n den Tunnels wurde auch von Zivilisten die Startanlage der V2 und weitere Ausrüstung montiert. Repros: Tarrach Foto: Archivbild
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Im Kriegsjahr 1943 bombardierten die Westalliierten zunehmend deutsche Rüstungsfabriken. Aus diesem Grunde wurde auch die Produktion für die neuen, in Peenemünde entwickelten Vergeltungswaffen, die Mittelstreckenrakete A 4 (V2) sowie die Flugbombe V1, bombensicher unter Tage verlegt.

Für den Start dieser Rakete waren umfangreiche Bodenanlagen notwendig, die von der Stettiner Stahlbaufirma Gollnow & Sohn (G&S) gefertigt wurden. Auch diese Produktion sollte unterirdisch geschehen. So kamen die alten Bahnstollen in der Eifel ins Blickfeld. Ab dem späten Frühjahr 1943 begannen zivile Baufirmen aus dem Ahrtal mit 500 Arbeitskräften ...