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Sinzig

Anderthalb Jahre nach der Flut: Sinziger sind Weihnachten noch nicht in der Wohnung

Von Judith Schumacher
Andrea und Gunnar Lawrenz können auch zum zweiten Weihnachten nach der Flut noch nicht in ihre eigentliche Wohnung im Haus an der Hohenstaufenstraße. In einem Tagebuch hat das Ehepaar aus Sinzig die Geschehnisse nach der Katastrophe festgehalten. Fotos: Judith Schumacher
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Andrea und Gunnar Lawrenz können auch zum zweiten Weihnachten nach der Flut noch nicht in ihre eigentliche Wohnung im Haus an der Hohenstaufenstraße. In einem Tagebuch hat das Ehepaar aus Sinzig die Geschehnisse nach der Katastrophe festgehalten. Fotos: Judith Schumacher Foto: Judith Schumacher
Lesezeit: 4 Minuten

Mit einer „Jetzt-erst-recht“-Stimmung hatten Andrea und Gunnar Lawrenz ihre Bauruine in der Hohenstaufenstraße in Sinzig zum ersten Weihnachten nach der Flutkatastrophe sehr festlich dekoriert und mit ihrer gesamten Familie gefeiert. „Hätte jemand mir zu dem Zeitpunkt gesagt, dass wir das zweite Weihnachten immer noch nicht wieder in unserer Wohnung unten feiern können, hätte ich gesagt, der spinnt“, sagt Andrea Lawrenz.

Missliche Entwicklungen mit Handwerksbetrieben, die teilweise das „Blaue vom Himmel“ versprochen hatten, dann aber schlecht oder schlicht gar nicht gearbeitet haben, führten dazu, dass das Lehrerehepaar immer noch in der kleinen Dachgeschosswohnung seines Hauses lebt. Dass sie diese Alternative überhaupt haben, ist der glücklichen Fügung zu verdanken, dass die Flüchtlinge, ...