Archivierter Artikel vom 28.11.2017, 14:49 Uhr
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Koblenz

Zu Besuch bei den Mohtashamis: Menschen, die als Bahai leben

Als Zabih Mohtashami und seine Frau Bahereh in die kleine steile Straße in Niederberg zogen, dachten die Nachbarn: Was sind das denn für Leute? So zumindest erzählt es der 75-jährige Iraner rückblickend. Der Einzug liegt knapp 30 Jahre zurück – und mittlerweile kennt sie jeder. Zabih Mohtashami sagt: „Heute nennt mich mein Nachbar Bruder. Er ist hell, ich bin dunkel.“ Dann lacht der Mann mit der Halbglatze und den dunklen Augen frech. So ganz weiß sein Gegenüber nicht, ob er gerade die Wahrheit spricht oder mit seinen Worten ein Gefühl, ein Bild transportieren will: „Wir sind alle eins. Brüder und Schwestern.“ Das ist, woran die Mohtashamis glauben. An die große Einheit der Menschheit – an den Weltfrieden.

Von Katrin Steinert Lesezeit: 3 Minuten