Archivierter Artikel vom 21.03.2017, 14:42 Uhr

Was ist der Bildungswettbewerb „Spielen macht Schule“?

„Spielen macht Schule“ ist ein bundesweiter Bildungswettbewerb, den der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ gemeinsam mit dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen 2007 ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, das Spielen wieder mehr in den Schulalltag der Grundschüler zu integrieren. Um dies zu erreichen, stattet das Projekt die Gewinnerschulen mit Spielzeugausstattungen aus.

Die Spiele wurden zuvor vom ZNL hinsichtlich ihres Lerneffekts geprüft und bewertet. Die Kultusminister der 16 Bundesländer unterstützen die Initiative. „Im Grundschulalter finden entscheidende Phasen der Hirnreifung statt, die durch das Spiel unterstützt werden können“, erklärt Prof. Manfred Spitzer, Leiter des ZNL in Ulm. Mit der Bereitstellung der Spiele soll der natürliche Spieltrieb der Kinder gefördert werden. Hierdurch werden wichtige Lernprozesse angestoßen, die die Kinder auf die Anforderungen ihres späteren Lebens vorbereiten sollen. aeg