Archivierter Artikel vom 30.03.2021, 11:18 Uhr
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Koblenz

Vor hundert Jahren: Als die Römerstraße noch kaum befahren war

Auch zwei Jahre nach Friedensschluss ist die wirtschaftliche Lage weiterhin trüb. Dennoch wird in Koblenz an allen Ecken und Enden gebaut, die Stadt braucht Wohnraum. Einerseits für die Besatzungssoldaten und deren Angehörige – denn Koblenz ist Sitz der interalliierten Rheinlandkommission –, andererseits aber auch für die Koblenzer, denn die Stadt wächst. 1919 zählt man 57.000 Einwohner, 1920 59.000 und 1921 steigt die Zahl auf rund 60.000 Einwohner. Danach gibt es allerdings einen leichten Rückgang, und dies, obwohl die Stadt 1923 Wallersheim eingemeindet.

Von Peter Karges Lesezeit: 7 Minuten
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