Archivierter Artikel vom 29.06.2016, 08:47 Uhr
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Dieblich

Tod nach Trucker-Streit an Raststätte Mosel-Ost: Ermittlungen laufen

Nach der tödlichen Prügelei unter Fernfahrern an der A61-Raststätte Mosel-Ost am vorvergangenen Wochenende laufen noch die Ermittlungen. Der Sachstand ist unverändert, teil Oberstaatsanwalt Rolf Wissen auf RZ-Anfrage mit.

An der Raststätte Mosel-Ost kam es zu einem Streit unter Truckern.
An der Raststätte Mosel-Ost kam es zu einem Streit unter Truckern.
Foto: Sascha Ditscher

In der Nacht auf Sonntag, 19. Juni, war laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft ein Streit zwischen einem polnischen Trucker (22) und einem weißrussischen Kollegen (38) eskaliert. Laut ersten Ermittlungen hat der Pole wohl so heftig auf den Weißrussen eingeschlagen, dass dieser am Sonntagmorgen trotz einer Notoperation im Krankenhaus starb.

„Die Ermittlungen dauern an, Anklage wurde noch nicht erhoben, der Beschuldigte befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft“, teilt Rolf Wissen nun mit, der darauf verweist, dass weitere Auskünfte zum Tatgeschehen nicht erteilt werden können. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge gegen den Polen.

„Die beiden Lkw wurden zwischenzeitlich freigegeben; ob sie zwischenzeitlich von den Eigentümern abgeholt worden sind, ist mir nicht bekannt. Das ist für den Abschluss des Ermittlungsverfahrens auch nicht relevant“, erklärt Wissen abschließend.

tim