Archivierter Artikel vom 12.11.2011, 21:00 Uhr
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[TEIL 9] Ein Leben im Hochsicherheitsbereich

Weißenthurm/Andernach – Wenn sich psychisch- oder suchtkranke Menschen in die Therapie im Maßregelvollzug begeben, hört das normale Leben außerhalb des Hochsicherheitsbereichs für sie auf. Die Wohnung muss gekündigt, der Haushalt aufgelöst werden. Post, Banken, Behörden und andere Institutionen müssen benachrichtigt werden. In der Klinik Nette-Gut obliegt die Organisation und Koordination all dessen dem Sozialdienst. Rund 15 Sozialarbeiter und Sozialpädagogen nehmen sich der Patienten an und stehen ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Seite – vom ersten Tag bis zur Entlassung. Einer davon ist der Diplom-Sozialarbeiter Andreas Scheer.

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