Koblenz

Stink-Attacke: Gericht erlässt Getränkeverbot

Vor einer Woche stank es im Koblenzer Neonaziprozess um das Aktionsbüro Mittelrhein plötzlich nach Knoblauch – derart beißend, dass ein Feuerwehreinsatz nötig wurde.

Lesezeit: 2 Minuten

Feuerwehrleute verlassen das Gebäude des Landgerichts in Koblenz. In einem Gerichtssaal wurde eine übelriechende Flüssigkeit ausgebracht.

dpa

Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten erkunden das Gebäude des Landgerichts in Koblenz. In einem Gerichtssaal wurde eine übelriechende Flüssigkeit ausgebracht.

dpa

Das Gebäude des Landgerichts in Koblenz ist von Polizei und Feuerwehr umstellt.

dpa

Das Gebäude des Landgerichts in Koblenz ist von Polizei und Feuerwehr umstellt.

dpa

Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten erkunden das Gebäude des Landgerichts.

dpa

Vor dem Gebäude des Landgerichts in Koblenz werden Personen vom Rettungsdienst behandelt.

dpa

Vor dem Gebäude des Landgerichts in Koblenz werden Personen vom Rettungsdienst behandelt.

dpa

Auch von dem Zwischenfall im Landgericht betroffen: Der ehemalige rheinland-pfälzische Finanzmister Ingolf Deubel (SPD, l) und sein Anwalt Rüdiger Weidhaas.

dpa

Der ehemalige rheinland-pfälzische Finanzmister Ingolf Deubel (SPD, l) und sein Anwalt Rüdiger Weidhaas verlassen das Landgericht.

dpa

Am Koblenzer Landgericht hat ein Unbekannter eine übel riechende Substanz verbreitet.

Ingo Schneider

Die Flammen des Großbrandes waren bis in die Nachbarorte zu sehen und führten ständig zu neuen Alarmierungen

Der Brand geriet zeitweise außer Kontrolle. Die Fassaden der Nachbarhäuser wurden gekühlt.

Am Koblenzer Landgericht hat ein Unbekannter eine übel riechende Substanz verbreitet.

Ingo Schneider

Am Koblenzer Landgericht hat ein Unbekannter eine übel riechende Substanz verbreitet.

Ingo Schneider

In Spezialanzügen waren Feuerwehrleute in das Gebäude vorgerückt. Das Foto twitterte Johannes Thon.

Bis auf die Grundmauern brannte das Einfamilienhaus nieder.

Am Koblenzer Landgericht hat ein Unbekannter eine übel riechende Substanz verbreitet.

Ingo Schneider

Am Landgericht gab es einen Zwischenfall, Polizei und Rettungskräfte sind im Einsatz.

Ingo Schneider

Am Landgericht gab es einen Zwischenfall, Polizei und Rettungskräfte sind im Einsatz.

Ingo Schneider

Jetzt hat das Landgericht ein Getränkeverbot für die 26 Angeklagten verhängt – sie müssen alle Flaschen vor dem Gerichtssaal abgeben. Für Zuschauer bestand das Verbot bereits. Das Landeskriminalamt hat die stinkende Substanz inzwischen untersucht: Es war abgelaufenes Knoblauchöl. Wer es in den Gerichtssaal brachte, ist unklar.

Am Dienstag wurde im Prozess erstmals wieder verhandelt, und zwei Anwälte beschwerten sich im Namen ihrer Mandanten: Denn der eine müsse wegen Migräne alle 15 Minuten etwas trinken, der andere wegen Diabetes alle 45 Minuten. Das Gericht forderte ein Attest. haw