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Koblenz

Seit Jahren verliert die Kirche Mitglieder: Ist eine hybride Nutzung der Räume die Lösung?

Von Peter Karges
Unter dem Titel „Kirche für alle“ referierte der Theologe Albert Gerhards im Cusanus-Gymnasium in Koblenz über mögliche Nutzungen von Sakralräumen.
Unter dem Titel „Kirche für alle“ referierte der Theologe Albert Gerhards im Cusanus-Gymnasium in Koblenz über mögliche Nutzungen von Sakralräumen. Foto: Julia Fröder

Rund 1900 Kirchen und Kapellen hat die katholische Kirche im Bistum Trier. Gebaut wurden sie in Zeiten, als noch mehr als 95 Prozent der Bevölkerung einer der beiden großen christlichen Konfessionen angehörte. Die letzte große „Bauwelle“ war nach dem Zweiten Weltkrieg, als Neubauten die zerstörten Gotteshäuser ersetzten.

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Seit gut vier Jahrzehnten verlieren die katholische und die evangelische Kirche aber rasant an Mitgliedern. Gehörten 1970 noch 71 Prozent der Koblenzer der katholischen und 25 Prozent der protestantischen Kirche an, so sind, laut den Angaben der städtischen Statistikstelle, aktuell 36,8 Prozent der Koblenzer Teil der katholischen un Weniger Gläubige bedeutet ...