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Weißenthurm

Nach Verfolgung: Hat Polizist eine Frau in Weißenthurm mit Waffe bedroht?

Von Stefanie Braun
In dieser Straße in Weißenthurm ist es passiert: Die junge Frau hat vor der Tür ihres Lebensgefährten gehalten, der Polizist hinter ihr. Sie wollte ihn zur Rede stellen, da zog er schon die Waffe. Foto: Stefanie Braun
In dieser Straße in Weißenthurm ist es passiert: Die junge Frau hat vor der Tür ihres Lebensgefährten gehalten, der Polizist hinter ihr. Sie wollte ihn zur Rede stellen, da zog er schon die Waffe. Foto: Stefanie Braun

Es ist eine Geschichte, die immer dramatischer wird – und so in Weißenthurm passiert sein soll: Eine 25-Jährige ist am Freitag, 21. Februar, mit ihrem Auto unterwegs, sie fährt aus Richtung Andernach auf die B 9 in Richtung Koblenz. Sie will zum Sport.

Lesezeit: 4 Minuten
Vor ihr fährt ein anderes Fahrzeug auf die Bundesstraße, zieht laut ihrer Aussage sofort auf die linke Spur und setzt sich langsam fahrend vor sie. Sie gibt Lichthupe. Der andere Fahrer wechselt die Bahn, lässt sie überholen. Was ab hier einfach eine ärgerliche Angelegenheit für beide Beteiligten bleiben könnte, schaukelt ...
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Das sagt die Polizei über Vorfall und weiteres Verfahren

Sowohl die Polizeiinspektion (PI) Andernach als auch das Polizeipräsidium (PP) Koblenz bestätigen den Vorfall vom 21. Februar. Es lägen drei Strafanzeigen vor: „Aufgrund der unterschiedlichen Aussagen der Beteiligten wird zum einen wegen des Verdachts der wechselseitigen Nötigung im Straßenverkehr und zum anderen wegen des Verdachts der Bedrohung gegen den Beamten ermittelt“, heißt es auf RZ-Anfrage von der PP Koblenz. Der beteiligte Polizeibeamte gelte im dienstlichen Umgang als „ein besonnener und tadellos handelnder Beamter“. Er befindet sich weiterhin im Dienst.

Die PI Andernach war als erstes vor Ort: Ja, es habe die Verfolgung gegeben, einer der Verkehrsteilnehmer habe sich zuerst bedrängt gefühlt, im Verlauf der weitere Fahrt soll es dann umgekehrt gewesen sein, heißt es. Der Fahrer habe sie aktiv verfolgt, auch dies könne man bestätigen. Die Bedrohung mit der Waffe sei der Punkt, an dem die Aussagen auseinander gehen. Da es sich um noch laufende Verfahren handelt, kann die PI nur bestätigen: Ja, es gab eine Waffe, und Ja, es kam zu einer Situation, die die Betroffene als Bedrohung empfand.

Die Andernacher Beamten hätten in der Situation ihre Pflicht getan und gehandelt, wie sie es in jeder ähnlichen Situation tun würden: Zeugenaussagen aufgenommen, versucht den Sachverhalt zu klären, Beteiligte belehrt und den Vorgang an die zuständige Dienststelle weitergeleitet. Dort werde nun ermittelt.

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