Archivierter Artikel vom 15.07.2016, 17:04 Uhr
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Koblenz

Münzschatz aus Ehrenbreitstein wird bald ausgestellt

Die Stadt Koblenz und Ehrenbreitstein im November 1688: Französische Truppen rücken an, um beide Städte in Schutt und Asche zu legen. Die Bürger versuchen, ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Unter ihnen ist auch ein kurtrierischer Steuereinnehmer, der kleine und große Münzen in einem Keramikgefäß deponiert und in eine Giebelwand im Obertal einmauert. Er selbst überlebt den Artillerieangriff nicht, der Schatz gerät in Vergessenheit. Erst 328 Jahre später, genauer gesagt am heutigen Freitag, sollten die Münzen wieder im Mittelpunkt stehen.

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