Koblenz

Männer und Frauen demonstrieren gegen Privatisierung des Klinikums Mittelrhein

Insgesamt 50 Mäner und Frauen haben auf zwei unterschiedlichen Demonstrationszügen gegen die Privatisierung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein demonstriert.
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Insgesamt 50 Mäner und Frauen haben auf zwei unterschiedlichen Demonstrationszügen gegen die Privatisierung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein demonstriert. Foto: Peter Karges

Gegen eine Privatisierung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (GKM) demonstrierten gestern Mittag insgesamt 50 Männer und Frauen auf zwei unterschiedlichen Demonstrationszügen. Beide führten zum Jesuitenplatz, der eine vom Kemperhof, der andere vom Evangelischen Stift St. Martin.

Zu der Kundgebung hatte der Koblenzer Stadtverband der Partei Die Linke aufgerufen. Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender der Linken im Koblenzer Stadtrat, warnte vor einer Übernahme des GKM durch die Aktiengesellschaft Sana Kliniken, hinter der die privaten Krankenkassen stehen. Generell fordert er, dass das Gesundheitssystem in staatliche Hände gehöre. Andernfalls drohe eine Zweiklassenmedizin, in der Privatpatienten bessere Leistungen als Kassenpatienten erhielten, so der Chef der Linken im Koblenzer Stadtrat. Zudem verlangte Oliver Antpöhler-Zwiernik, dass die Verhandlungen rund um das GKM öffentlich und nicht hinter verschlossenen Türen geführt werden. pka