Kundgebung am Koblenzer Zentralplatz erinnerte an das Schicksal
Kundgebung am Zentralplatz: Ermordung Frank Bönischs sorgt noch immer für Diskussionen
Landtagspräsident Hendrik Hering trat kürzlich bei einer Kundgebung auf dem Koblenzer Zentralplatz auf. Foto: Marc Thielen (Archiv)
Marc Thielen

Politische Tat oder nicht? Über diese Frage stritten vor 30 Jahren Bürger, Behörden und Gerichte. Denn am 24. August 1992 stürmte ein bekennender „Skinhead“ auf den Zentralplatz und feuerte mit einer Pistole auf neun Menschen. Unter ihnen war der wohnungslose Frank Bönisch – er starb. Anlässlich seines 30. Todestages fand nun in Koblenz eine Kundgebung statt.

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Grauer Lieferwagen, kleine Bühne und ein Plakat, das an Opfer mutmaßlich politisch motivierter Gewalttaten erinnert. Die Kundgebung, die die Koblenzer Initiative „Kein Vergessen“ mit Unterstützung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) veranstaltete, kam eher unauffällig daher.

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