Archivierter Artikel vom 28.09.2018, 06:00 Uhr

Kommentar zur ADAC-Luftrettung: Gut, dass jemand diesen Job macht

Schwere Verkehrsunfälle, Tote und Verletzte, abgetrennte Gliedmaßen, Familiendramen, Suizide, verunglückte Kinder – die Liste an schrecklichen Situationen, in die die Crew von „Christoph 23“ regelmäßig gerät, ist lang.

Redakteur Volker Schmidt
Redakteur Volker Schmidt
Foto: Jens Weber

Und die Besatzung kommt nicht etwa dann an den Unfallort, wenn schon alles aufgeräumt ist. Sie ist dank ihres Fluggeräts oft zuerst da, muss im Chaos die Ruhe bewahren und wichtige, vielleicht sogar lebenswichtige Entscheidungen treffen und gleichzeitig ungeheure Präzision wahren. Das gelingt nur, weil es sich bei allen Beteiligten um absolute Profis und im besten Sinn Verrückte handelt, die sich nicht nur auf ihr jeweiliges Fachgebiet konzentrieren, sondern als eingeschworenes Team funktionieren. Wie routiniert sie zusammenarbeiten, sich gegenseitig stützen und unterstützen, ist zutiefst beeindruckend und beruhigend zugleich.

E-Mail: volker.schmidt@rhein-zeitung.net