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Koblenz

Koblenz: Spaziergängern fehlen Ruhebänke

Zwei-, drei-, oft auch viermal die Woche geht Horst Lübberstedt die Verlängerung des Panoramawegs in Richtung Ankerpfad. Das ist ein schöner Spazierweg für den 80-Jährigen und seinen Hund. Einigermaßen eben, einigermaßen sauber. Nicht zu weit, nicht zu kurz. Am Ende, an der Plattform mit prächtiger Aussicht auf die Mosel, hat der Rentner immer gern ein Päuschen gemacht. Doch die Bank gibt es nicht mehr, nun schon im dritten Jahr nicht mehr, sagt der „Hamburger Jung“, der in Koblenz seit vielen Jahrzehnten eine Heimat gefunden hat.

Von Doris Schneider
Lesezeit: 2 Minuten
Viele Spaziergänger vermissen die Bank schmerzlich, hat der Karthäuser mitbekommen. Eine Frau, die an zwei Stöcken geht, kann den lieb gewonnenen Spaziergang zur Hangkante zur Mosel gar nicht mehr machen, weil sie sich dort eine Weile ausruhen muss, bevor sie zurückgehen kann – das ist im Stehen nicht so bequem ...