Archivierter Artikel vom 30.06.2017, 17:17 Uhr
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Koblenz

Koblenz: Notärzte verlieren wegen Sperrpfosten wertvolle Zeit

Ein Kind mit einer besonders schweren Form der Epilepsie erleidet plötzlich einen Anfall. Und der Notarzt kann nicht direkt vorfahren, weil er keinen Schlüssel für den Sperrpfosten hat. Wertvolle Sekunden verstreichen, der Ausgang ist ungewiss. Was wie ein künstlich konstruiertes Szenario wirkt, kann in den Straßen „Am Leymberg“ und „Im Litzerling“ auf der Karthause jederzeit bittere Realität werden. Immerhin hat die FDP-Fraktion jetzt einen seit Wochen schwelenden Konflikt zum Thema im Stadtrat gemacht. Ergebnis: Der Fachbereichsausschuss IV wird sich der Sache annehmen. Für Hilfsbedürftige könnte jedoch wieder wertvolle Zeit verstreichen.

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