Archivierter Artikel vom 28.09.2011, 15:50 Uhr
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Für „Schleuser“ Pauly hupen fast alle Kapitäne

Hatzenport/Koblenz – Da! Da ist es wieder: Ein tiefes sonores „Tröööööööööööt“ schallt durch die Gassen von Hatzenport. Reinhold Pauly sitzt auf seinem Balkon in der Herbstsonne, blickt auf die Mosel, die von seinem Zuhause in der Moselstraße 30 nur einen Steinwurf weit entfernt heute ganz geruhsam und ohne Eile durch ihr Bett fließt – und schmunzelt. Manchmal, so verrät er, passiert es sogar mehrmals am Tag, dass einer der Frachter- und Ausflugsbootskapitäne sein Schiffshorn erschallen lässt, wenn er den Moselort passiert und Pauly von seiner Schiffsbrücke aus auf der Veranda erspäht.

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