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Koblenz

Flamme der Hoffnung zieht durch die Region: Mit vielen Aktionen wird an die Geburtsstunde des Roten Kreuzes erinnert

Von Annette Hoppen
Das Wetter hielt. Und vor allem: Auch die Flamme der Fiaccolata trotzte Wind und Wellen auf Rhein und Mosel und wurde von den Rotkreuzlern der Wasserwacht Römerberg (bei Speyer) sicher vom Peter-Altmeier-Ufer bis zum Rittersturz transportiert.  Foto: Annette Hoppen
Das Wetter hielt. Und vor allem: Auch die Flamme der Fiaccolata trotzte Wind und Wellen auf Rhein und Mosel und wurde von den Rotkreuzlern der Wasserwacht Römerberg (bei Speyer) sicher vom Peter-Altmeier-Ufer bis zum Rittersturz transportiert. Foto: Annette Hoppen
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„Hauptsache, die Flamme geht nicht aus“, hofft Heike Gerbes, als sie mit der Ölfackel in der Hand am Peter-Altmeier-Ufer in das Rettungsboot der DRK-Wasserwacht Römerberg klettert. Mit dem Schiff soll das Feuer heute von Koblenz aus um das Deutsche Eck herum und dann auf dem Rhein bis zum Rittersturz transportiert werden – als eine Etappe der Fiaccolata 2021.

Das italienische Wort Fiaccolata heißt zu deutsch schlicht Fackelzug. Die so benamte Tradition selbst findet eigentlich immer am 24. Juni im italienischen Solferino statt und erinnert an die Schlacht von Solferino anno 1859, die die Geburtsstunde des Roten Kreuzes markierte. Der Schweizer Geschäftsreisende Henry Dunant erlebte seinerzeit das entscheidende Gefecht ...