Archivierter Artikel vom 03.11.2011, 09:17 Uhr
Koblenz

Fingierte Anrufe aus Litauen beschäftigen Kripo

Zahlreiche Anrufe russischsprachiger Bürger haben am Dienstagnachmittag die Kriminalpolizei Koblenz in Atem gehalten.

Foto: dpa

Koblenz – Zahlreiche Anrufe russischsprachiger Bürger haben am Dienstagnachmittag die Kriminalpolizei Koblenz in Atem gehalten.
Die Anrufer teilten jeweils mit, ihnen habe man am Telefon berichtet, dass ein Verwandter in einen Unfall verwickelt sei. Das Unfallopfer, in den meisten Fällen ein Kind, brauche für eine sofortige Operation dringend Geld, da die Verwandten, die den Unfall verursacht hätten, nicht versichert seien. Die Kripo konnte ermitteln, dass die Anrufe jeweils aus Litauen kamen. In allen Fällen waren die besagten Angehörigen nicht in Unfälle verwickelt.

Betroffene können sich bei der Polizei Koblenz unter Telefon 0261/103 26 90 melden.