Archivierter Artikel vom 19.01.2021, 10:54 Uhr
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Koblenz

Einsame Zeiten für Abiturienten: Schüler und ihre Familien schränken Kontakte teils extrem ein, um Prüfungen nicht zu gefährden

Die Maske auf. Warten auf den Einlass. Hände desinfizieren, den Platz aufsuchen: Erst dann darf der Nächste rein: Der Zugang zu den Abiturprüfungen ähnelt den Hochsicherheitsbestimmungen am Flughafen, erzählt Emily Middendorff stellvertretend für Hunderte junger Menschen, die in Koblenz gerade ihre Klausuren schreiben. Und das mit dem Flughafenvergleich meint sie positiv: Die Schüler fühlen sich sicher und gut geschützt in den Räumen, die immer wieder gelüftet werden. Aber das Drumrum ist richtig blöd: Es sind einsame Zeiten für die jungen Leute.

Doris Schneider Lesezeit: 3 Minuten