Landtagspräsident war Redner bei Gedenken zu Mord an Wohnungslosen - Nach dem SPD-Politiker sprach auch ein Antifa-Mitglied
CDU übt scharfe Kritik an Hering-Auftritt in Koblenz: „Fehlende Distanz zu Extremisten“
Landtagspräsident Hendrik Hering trat kürzlich bei einer Kundgebung auf dem Koblenzer Zentralplatz auf. Foto: Marc Thielen (Archiv)
Marc Thielen

Koblenz. Die Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag des Mordes an dem Wohnungslosen Frank Bönisch schlägt im Nachgang hohe Wellen. Der Grund: Nach dem rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD) am 24. August auf dem Koblenzer Zentralplatz trat auch ein Mitglied der Gruppierung „Antifa Saar/Projekt AK“ als Redner auf; er nannte nur seinen Vornamen. Die CDU wirft Hering „fehlende Distanz zu Extremisten“ vor.

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Konkret kritisieren der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster und Gordon Schnieder, Generalsekretär der Landes-CDU, dass Hering bei der Kundgebung überhaupt mit einem Mitglied einer saarländischen Antifa-Gruppe aufgetreten ist, da diese vom saarländischen Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft werde.

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