Bekannter Koblenzer war Zeitzeuge der blutigen Schlachten der Jahre 1870 und 1871: Das Kriegstagebuch des Joseph Eisenach

Versailles, 18. Januar 1871: Im berühmten Schloss wird das Deutsche Reich proklamiert – obwohl der Bruderkrieg zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet war. Der Maler Anton von Werner hat die damaligen Szenen in mehreren Bildern festgehalten, die heute weltbekannt sind. Freude und Glanz sind dabei deutlich zu spüren, an die zahlreichen Opfer dürften deshalb wohl die wenigsten Betrachter denken. Der Koblenzer Joseph Eisenach (1847–1934) gewährt dagegen einen anderen Blick auf die Ereignisse. Der bekannte Tischler und spätere Obermeister seiner Innung hatte sich auch als Heimatautor und Karnevalist einen Namen gemacht. Als Angehöriger des „Königin Augusta“-Garde-Grenadier-Regiments Nr. 4 erlebte er den Krieg hautnah. Urenkel Gerhard Hanke hat sein Tagebuch neu entdeckt und als Buch veröffentlicht.

Reinhard Kallenbach Lesezeit: 5 Minuten
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