Altes, neues Denkmal für Koblenz: Heilige Barbara ist in die Stadt zurückgekehrt
Koblenz
Altes, neues Denkmal für Koblenz: Heilige Barbara ist in die Stadt zurückgekehrt
Das ursprüngliche Barbara-Denkmal (anno 1910) am östlichen Ende des Friedrich-Ebert-Rings. In der Mitte die heilige Barbara als Schutzpatronin der Artillerie und Feuerwerker sowie zwei Plastiken, die Krieg und Frieden symbolisieren.
Stadtarchiv Koblenz
Koblenz. Für viele war es wie ein "kleines Wunder", als das historische Barbara-Denkmal im März 2015 vor der Christuskirche am Friedrich-Ebert-Ring offiziell neu eingeweiht wurde - nur wenige Meter vom ursprünglichen Standort entfernt. Beinahe 60 Jahre ist es her, als es aus dem Blickfeld der Koblenzer verschwand. Ein Förderverein, zahlreiche Sponsoren und engagierte Bürger hatten sich für die Restaurierung stark gemacht. Wir erzählen die Geschichte hinter der Geschichte des Denkmals.
Von unserem Mitarbeiter René Weiand
Das Barbara-Denkmal wurde im Zweiten Weltkrieg nur leicht beschädigt. Trotzdem war es 1956 aus Gründen der Verkehrssicherheit demontiert worden. Die Wiederherstellung der einzelnen Figuren und Bauteile gestaltete sich nicht ganz unproblematisch, da nach dem Abbau nur einzelne Teile aufbewahrt und diese später mitunter beschädigt vorgefunden wurden.