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Koblenz

Ärger um Parkplätze: Metternicher Studentenwohnheim bleibt Option

Die Trierer Straße liegt in einem alten eng bebauten Teil von Metternich. Seit Jahren kämpfen Anwohner dagegen, dass auf dem einstigen Betriebsgelände der Rohrleitungsfirma Pähler, Hausnummer 361 c, ein Studentenwohnheim gebaut wird.
Die Trierer Straße liegt in einem alten eng bebauten Teil von Metternich. Seit Jahren kämpfen Anwohner dagegen, dass auf dem einstigen Betriebsgelände der Rohrleitungsfirma Pähler, Hausnummer 361 c, ein Studentenwohnheim gebaut wird. Foto: dd

Die Klatsche für Stadt und Bauherr war deutlich: Erst kassierte das Verwaltungsgericht die Baugenehmigung für das Studentenwohnheim in Metternich, dann kam das Oberverwaltungsgericht im nächsten Schritt zur selben Bewertung: Die Baugenehmigung ist ungültig. Doch der Wille, an der Trierer Straße in zweiter Reihe gut 100 Appartments für junge Menschen zu errichten, scheint ungebrochen.

Lesezeit: 2 Minuten
Das zumindest lässt sich aus dem schließen, was Stadt und Bauherr auf Anfrage unserer Zeitungen berichten. Zudem bestätigt die Stadt, dass sie keine konkreten Planungen für Studentenwohnheime an anderen Stellen in Koblenz verfolgt – und bekanntermaßen gibt es einen großen Bedarf an Wohnraum für diese Zielgruppe (wir berichteten).Genau das betont ...
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Geplante Stellplätze auf dem Areal sind der Knackpunk

Einige der geplanten 68 Stellplätze auf dem Areal des geplanten Studentenwohnheims führten dazu, dass die Baugenehmigung ungültig wurde. Alle Parkplätze sollten ursprünglich über zwei getrennte Zufahrten von der Trierer Straße aus angedient werden, über bereits bestehende Hofzufahrten: eine führt bislang zu einer Scheune, die abgerissen werden sollte, und eine andere ist die alte Zufahrt zum ehemaligen Betriebsgelände der Rohrleitungsfirma Otto Pähler. 45 Stellplätze (24 in einer Tiefgarage und 21 oberirdisch) wären über eine Zufahrt zu erreichen, die unmittelbar an der Grundstücksgrenze der Kläger verläuft, die vor dem OVG gewonnen haben.

Lärm entsteht durch unzähliges Rein- und Rausfahren auch zu später Stunde, Rangieren, laute Musik im Auto hören, Rufen, Türen schlagen. Die Richter sehen erhebliches Störungspotenzial, wenn sie allein neun der genehmigten Stellplätze betrachten. Diese sind im vorderen Bereich des Baugrundstücks genehmigt und befinden sich 5 und 25 Meter vom Wohngrundstück der Kläger entfernt. Zudem wird mit den im mittleren und hinteren Areal gelegenen 36 Stellplätzen – jedenfalls hinsichtlich der Nachtstunden – in den rückwärtigen Ruhebereich des Wohngrundstücks eingegriffen, heißt es in der Urteilsbegründung. Verschärft wird das Störpotenzial dadurch, dass die Zufahrt entlang der Grundstücksgrenze der Kläger über circa 40 bis 80 Meter verläuft. kst
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