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Züchter unter Beschuss: Im Netz häufen sich schwere Vorwürfe gegen 55-Jährigen

Von Anne Fuhrmann
Nach dem Feuer auf dem „Kaaner Hof“, bei dem auch Hundewelpen und Vögel ums Leben kamen, mussten die Reste des Stallbereichs abgerissen werden. Doch Züchter Alfred Gerhard will sich nicht unterkriegen lassen – auch nicht von der heftigen Kritik, die im Internet zu lesen ist. 
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Nach dem Feuer auf dem „Kaaner Hof“, bei dem auch Hundewelpen und Vögel ums Leben kamen, mussten die Reste des Stallbereichs abgerissen werden. Doch Züchter Alfred Gerhard will sich nicht unterkriegen lassen – auch nicht von der heftigen Kritik, die im Internet zu lesen ist.  Foto: Anne Fuhrmann
Lesezeit: 3 Minuten

Nicht erst seit dem Brand auf seinem Anwesen im Januar ist Alfred Gerhard über seinen Heimatort Kaan hinaus bekannt – doch nicht bei allen im positiven Sinne. Der 55-Jährige steht wegen seiner Hundezucht vor allem im Internet seit einigen Monaten heftig in der Kritik. Der „Kaaner Hof“ sorgt inzwischen deutschlandweit für Diskussionsstoff. Einige Beiträge zu ihm wurden hundertfach geteilt und haben Tausende Menschen erreicht. Ist der Züchter von Berner Sennenhunden das Opfer einer großen Schmutzkampagne, eines Shitstorms? Oder handelt es sich um einen Tierquäler, der zu recht angegriffen wird?

Vor allem im sozialen Netzwerk „Facebook“ häufen sich die Nachrichten und Kommentare. Von „skrupellosen Tierhandel“, einem „schmutzigen Geschäft“ und einer „qualvollen Welpenfabrik“ ist dort die Rede. Unter anderem Betrug durch fehlerhafte Kaufverträge, die bewusste Weitergabe von Erbkrankheiten und Inzucht unter den Tieren werfen die Hundefreunde dem Kaaner vor. Die Westerwälderin ...