Archivierter Artikel vom 30.03.2012, 12:13 Uhr
Kreis MYK

Zu kalt: Wintergetreide ist erfroren

Die strengen Frosttage im Januar und Februar haben den Landwirten auf dem Maifeld und der Pellenz doppelte Arbeit, zusätzliche Kosten und die Aussicht auf geringere Erträge beschert.

Kreis MYK – Die strengen Frosttage im Januar und Februar haben den Landwirten auf dem  Maifeld und der Pellenz doppelte Arbeit, zusätzliche Kosten und die Aussicht auf geringere Erträge beschert.

Denn die Bestände an Wintergerste und Winterweizen sind teilweise bis in die Wurzeln erfroren und vertrocknet. Was fehlte, war der Schnee. Der hätte die Pflanzen bei den extremen Minusgraden vor dem Frost geschützt. Doch es kam noch schlimmer: Durch die trockene und warme Periode im März konnten sich auch die geschwächten Pflanzen nicht mehr erholen. Rudolf Schneichel, der Kreisvorsitzende des Bauern- und Winzerverbandes, zieht eine verheerende Bilanz. Viele seiner Berufskollegen auf dem Maifeld und in der Pellenz haben die Felder bereits umgepflügt und neu eingesät.