Archivierter Artikel vom 26.07.2018, 16:42 Uhr
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Andernach

Trotz Einigung: Rasselsteiner plagen Zukunftssorgen

Gut ein halbes Jahr ist es her, dass die Rasselsteiner aus Andernach die erlösende Nachricht erhielten: Kurz vor Weihnachten einigten sich IG Metall und ThyssenKrupp auf einen Tarifvertrag zur Fusion der Stahlsparten von ThyssenKrupp mit dem indischen Konzern Tata Steel, der dem Werk einen Bestandsschutz bis zum September 2026 zusichert. Außerdem soll es bis dahin keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Als Betriebsratsvorsitzender Wilfried Stenz die Belegschaft in einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung Anfang Juli über die Unterzeichnung des Fusionsvertrags informierte, war dennoch eine gewisse Verunsicherung spürbar. Die RZ hat mit dem Betriebsratsvorsitzenden über die Entwicklungen der vergangenen Wochen gesprochen – und darüber, was den Rasselsteinern nun bevorsteht.

Von Martina Koch Lesezeit: 2 Minuten