Archivierter Artikel vom 18.05.2016, 20:04 Uhr
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Kreis MYK

Taxiunternehmer aus Region Mayen verurteilt: Krankenkasse um 400.000 Euro geprellt

Ganze 400.000 Euro rechnete ein Taxiunternehmer aus der Region innerhalb von vier Jahren für 144 Fahrten bei einer Krankenkasse ab, die gar nicht stattgefunden haben. Die benötigten Beförderungsscheine besorgte ihm sein Bekannter, der seit Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Deshalb bekam er von seinem Orthopäden regelmäßige Behandlungen in weit entfernten Spezialkliniken verordnet. Das Duo steuerte aber nicht etwa die Kliniken an, sondern überwiegend private Ziele. Unter anderem eine Freundin des Erkrankten in Bremen. Nun wurden die beiden Männer vom Mayener Schöffengericht wegen gemeinschaftlichen Betruges zu Bewährungs- beziehungsweise Haftstrafen verurteilt.

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