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Mayen

Seelsorge im St.-Elisabeth-Krankenhaus: Mechthild Peters hat ein offenes Ohr für Patienten, Angehörige und insbesondere für die Mitarbeiter

Von Elvira Bell
Beten, segnen, zuhören, begleiten, trösten, mitfühlen und lachen: Mechthild Peters ist für die Mitarbeiter und Patienten des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, unabhängig von ihrer Weltanschauung da. Das ist nicht alles: Die Pastoralreferentin, Supervisorin und Psychoonkologin ist fest eingebunden in das Team der Palliativstation. Sie arbeitet mit Ärzten und Pflegepersonal zusammen.  Foto: Elvira Bell
Beten, segnen, zuhören, begleiten, trösten, mitfühlen und lachen: Mechthild Peters ist für die Mitarbeiter und Patienten des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, unabhängig von ihrer Weltanschauung da. Das ist nicht alles: Die Pastoralreferentin, Supervisorin und Psychoonkologin ist fest eingebunden in das Team der Palliativstation. Sie arbeitet mit Ärzten und Pflegepersonal zusammen. Foto: Elvira Bell

Die verordnete Distanz in der Corona-Pandemie ist für kranke Menschen sowie für deren Angehörige in der ohnehin seit nunmehr einem Jahr angespannten Situation sehr schwierig. Gleichermaßen wichtig ist auch für die Mitarbeiter der Krankenhäuser ein entsprechendes Angebot. Dieses bieten Krankenhausseelsorger. Sie sind eine besondere Stütze und ein wichtiger Teil des Krankenhaussystems. Eine von ihnen ist Mechthild Peters. Ihre Arbeit als katholische Seelsorgerin im Gemeinschaftsklinikum St. Elisabeth in Mayen birgt eine große Herausforderung für die 64-jährige in Kirchwald lebende Pastoralreferentin. Dabei ist das Krankenhausbett, wie es zu vermuten wäre, nicht das absolute Zentrum ihrer täglichen Arbeit. Sie führe keine Listen, keine Gesprächsnotizen und auch keine Statistiken, „sondern ich gehe im Krankenhaus spazieren und schaue mir die Menschen an, um mit ihnen in ein völlig ungezwungenes Gespräch zu kommen – und das unabhängig davon, ob sie selbst eher religiös sind oder weniger. Ich möchte ein Stück ihres Lebens teilen.“

Lesezeit: 3 Minuten
Ein Teil des Teams ist die ausgebildete Psychoonkologin, seit dem sie im Mayener Krankenhaus vom Bistum Trier eingesetzt ist, auf der Palliativstation. Um informiert zu sein, nimmt sie gern und regelmäßig an den Teambesprechungen der Ärzte und Pflegenden der Palliativstation teil. Dabei geht es beispielsweise darum, wie die persönlichen Umstände ...