Tobias Bode als Filmproduzent James hielt den Zuschauern im Alten Arresthaus den Spiegel vor. Das Gastspiel „Das Produkt“ gehört in diesem Jahr zur „Exxtras“-Reihe der Mayener Burgfestspiele. Boldt
Die DNA, die die Burgfestspiele ausmacht, das zeigt sich in diesem Jahr noch einmal ganz besonders, sind nicht nur die aufwendigen Eigenproduktionen im Hof der Genovevaburg, sondern auch die vielen kleinen „Exxtras“ drum herum, die den Spielplan bevölkern. So auch jetzt wieder bei der Premiere von "Das Produkt".
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Eine wahre Schauspielperle konnte erleben, wer für diese am Samstag ins Alte Arresthaus begab. Das Stück, das Intendant Alexander May im vergangenen Jahr am Theater Vorpommern als Premiere inszeniert hatte, stammt aus der Feder des britischen Autors Mark Ravenhill, der in seinen Werken nur allzu gern gesellschaftliche Missstände freilegt, um diese dann durch Übertreibungen und Ironie noch zu verschärfen.